Ostkanada

5. Februar 2010

Kanada grenzt im Süden und im Nordwesten an die USA, stößt im Westen an den Pazifik und im Osten an den Atlantik. Der parlamentarisch-demokratisch regierte Bundesstaat besteht aus drei Territorien und zehn Provinzen. Ostkanada wird von den Atlantischen Provinzen eingenommen. Diese sind New Brunswick, Prince Edward Island, Nova Scotia, Neufundland und Labrador.

New Brunswick
Diese Provinz befindet sich am Nordende der Appalachen (Gebirgszug). 80 Prozent der Fläche besteht aus Wald, der Rest teilt sich auf in Ackerland und Stadtgebiet. Die Landschaft ist geprägt von Bergen, Hügeln und Flusstälern. Fredericton ist die Hauptstadt dieser Provinz. Wichtige Wirtschaftszweige sind der Finanz- und Dienstleistungssektor, Bergbau, Holzwirtschaft, Landwirtschaft sowie Fischerei.

Prince Edward Island
Prince Edward Island ist eine kleine Atlantikinsel, welche vor der Ostküste Kanadas im Sankt-Lorenz-Golf liegt. Diese Provinz wird auch Garten des Golfs genannt. Hauptstadt und zugleich auch größte Stadt der Insel ist Charlottetown. Haupterwerbsquellen sind Landwirtschaft, Fischerei und Tourismus.

Nova Scotia
Nova Scotia liegt an der Atlantikküste und besteht hauptsächlich aus einer Halbinsel und der Kap-Breton-Insel. Die Küste hier ist geprägt von zahlreichen Buchten und Fischerorten. Im Herbst zeigt die Landschaft von Nova Scotia eine außerordentliche Farbvielfalt (Indian Summer). Halifax ist die Hauptstadt dieser Provinz. Holzwirtschaft, Ackerbau und Obstanbau, Fischfang und Tourismus sind die wichtigsten Wirtschaftszweige.

Neufundland und Labrador
Diese Provinz setzt sich aus der Insel Neufundland mit ihren zahlreichen Fjorden und Seen und der Labrador-Halbinsel zusammen. Die Nachbarprovinz ist Québec. Die Hauptstadt und zugleich größte Stadt heißt St. John’s. Wichtigster Wirtschaftszweig hier ist die Erdölförderung.

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