Kamin daheim

3. Februar 2010

Ein Kamin ist eine Vorrichtung, welche ein Zimmer erwärmen kann. Es dient also als Heizung. Da der Kamin jedoch im Inneren Holz (oder ähnliche Stoffe) verbrennt, dient er auch als Beleuchtung. Das Wort “Kamin” entstand aus dem lateinischen Wort “caminus”, welches übersetzt “Ofen” bedeutet. Generell unterscheidet man offene und geschlossene Kamine.

Der offene Kamin – Inbegriff der Romantik

Da es bis zum 19. Jahrhundert keine Zentralheizung gab, musste man auf einen Kamin zurückgreifen, welcher einen Raum erwärmen konnte. Da diese Form der Heizung jedoch einen relativ geringen Wirkungsgrad hat, ist sie nicht besonders effektiv. Dies konnte erst im 20. Jahrhundert verbessert werden, da man seitdem Kaminöfen aus Eisenblech verwendet, was eine bessere Wärmeübertragung gewährleistet. Auch so ist die Renaissance der Kamine zu begründen, doch ein sehr wichtiger Aspekt ist die Romantik, die diese Kamine ausstrahlen. Viele Ehepaare dekorieren sich ihr Wohnzimmer mit diesen Heizungen, um das Nützliche mit dem Schönen verbinden zu können.

Der geschlossene Kamin – nachhaltige Alternative zur Heizung

Im Gegensatz zum offenen Kamin zeichnet den geschlossenen Kamin ein sehr guter Wirkungsgrad aus. So ist er ähnlich gut zum Heizen geeignet wie eine ganz “normale” Heizung. Allerdings ist diese Alternative sehr viel nachhaltiger als eine Heizung, da man einen Kamin mit Holz betreiben kann. Die Reste (Russablagerungen) kann man darüber hinaus noch als Dünger für Pflanzen verwenden. Doch auch in puncto Romantik steht der geschlossene Kamin dem offenen in Nichts nach. Auch wegen diesem Aspekt ist der geschlossene Kamin heutzutage sicherlich beliebter bei Kunden als die offene Variante.

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